Software:Filmbearbeitung

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De flag.gif Video Bearbeitungsprogramme

Der in CineToVidPro verwendete MovieGenerator FFMPEG erzeugt MPEG Filme (Dateierweiterung .mpg) mit 24 oder 25 Bildern pro Sekunde. Der in CineToVid integrierte MovieGenerator erzeugt Quicktime Movie Dateien (Dateierweiterung ".mov" - MotionJPEG Type-A) mit einer Bildrate von 18 oder 24 Bildern pro Sekunde (je nach Ausgangsmaterial) und mit Vollbildern (progressive images). Diese von CineToVid erzeugten Dateien sind relativ gross, haben aber eine ausgezeichnete Bildqualität. Es kann sein, dass auf manchen etwas älteren Rechnern ein Problem durch die Größe der entstehenden Datei entsteht. Ist dies der Fall, dann sollte darauf geachtet werden, dass eine Filmdatei beim Erzeugen 128 MB nicht übersteigt. Notfalls ist ein Film aufzutrennen und mehrere Filmdateien sind zu erstellen, die bei der Nachbearbeitung wieder zusammengefügt werden können.

CineToVidPro kann auch große Dateien erzeugen (wenn keine Kompression bei der Verwendung von VirtualDub mit AviSynt ausgewählt worden ist). Aber heutige Rechner haben normallerweise ausreichend Ressourcen um auch große Dateien problemlos verarbeiten zu können.

Um diese Dateien weiter zu bearbeiten, müssen die Files in ein Video Bearbeitungsprogramm importiert werden. Dazu können sie im Prinzip alle Video Editoren verwenden, die auf dem Markt sind - auch Freeware Produkte wie z.B. Serif MoviePlus Starter Edition. Besonders geeignet als Bearbeitungsprogramm ist Magix VideoDeLuxe. VideoDeLuxe kann sowohl MPEG Filme als auch Quicktime Movies ohne Umwandlung importieren. Das bedeutet, die ursprünglichen Bildrate wird erhalten, die Abspielzeit verändert sich nicht, die Bewegungen bleiben natürlich und es tritt meist kein sichtbares ruckeln auf. Auch (fast) bildgenaues Schneiden ist möglich, obwohl über den Zeitcode der importierten Datei geschnitten wird und VideoDeLuxe von 25 Bildern pro Sekunde bei der Einzelbildbetrachtung ausgeht. Die Umwandlung von Quicktime Movies (erstellt mit CineToVid) in ein PAL Video Format mit 25 (progressiven) Vollbildern oder 50 (interlaced) Halbbildern (z.B. MPEG-2) geschieht erst beim Rendern und Exportieren des fertig bearbeiteten Filmes. Auch der nach MPEG-2 exportiere Film weist meist kein durch das Rendern verursachtes sichtbares Ruckeln auf.

Wie werden 18 Bilder/Sekunde in 25 Bilder/Sekunde umgesetzt ?

Man kann schon während der Bildextraktion sowohl bei CineToVidPro als auch bei CineToVid definieren, dass 25 Bilder pro Sekunde erzeugt werden.

Werden von CineToVid erzeugte Quicktime Filme mit 18 Bildern pro Sekunde verarbeitet, dann muss das jedoch die Nachbearbeitungssoftware übernehmen. Magix Video deLuxe arbeitet intern mit Zeitcodes. Das bedeutet, dass Video deLuxe beim Import eines Videos mit einer bestimmtem Bildrate (z.B. 18 Bilder/Sekunde) den Startzeitpunkt relativ zum Filmanfang für jedes Bild im Film errechnet. Bei 18 Bildern pro Sekunde kommt also immer nach 1/18 Sekunde (55.555.. Millisekunden) ein neues Bild.

Wird nun mit 25 Bildern pro Sekunde exportiert (gerendert) dann muss nach jeder 1/25 Sekunde ein Bild erstellt werden - progressive Bilder angenommen. Video deLuxe nimmt nun das Bild als Basis, das zum Startzeitpunkt des auszugebenden Filmbildes im Quellenmaterial zum entsprechenden Zeitpunkt anliegt. Bezeichnet man die Bilder in der Quelle (18 frames/sec) mit b1, b2, b3, ..... b18 und die Bilder in der gerenderten Ausgabe mit B1, B2, B3, B4, ...... B25, dann errechnet sich für Bild B10 in der Ausgabe als Quellenbild bx = (10 x 40) / 55,55555 = 7,2... es wird also Bild b7 des Quellenmaterials für Bild B10 im Ausgabefilm verwendet.

Das führt dazu, dass bestimmte Bilder des Quellenmaterials in der Ausgabe doppelt vorkommen, also doppelt so lange erscheinen. Das kann in extremen Fällen (z.B. sehr schnellen Schwenks) dazu führen, dass der erzeugte Film in bestimmten Scenen etwas zu ruckeln scheint.

Um das Ruckeln des Filmes zu mindern kann man im Magix VdL die Bildstabilisierungsfunktion verwenden. Um ein ansprechendes Resultat zu erzielen sollten die Parameter wie folgt gesetzt werden: Stabilisierungsradius etwa 20. Zeitliche Glättung auf "Maximum" also 2000 setzten.

Filme können auch mit VirtualDub und dem Plugin Deshaker.vdf oder aber unter Einsatz eines AviSynth Scripts stabilisiert werden. Das arbeitet sogar oft besser als die Beruhigungsfunktion von Magix. Und mit AviSythScripts können auch noch weitere Filter - z.B. für automatische Filmreinigung - mit eingebunden werden.

Siehe auch unter:

VirtuaDub Homepager

Avisynth rev. 2 Projekt Seite

Homepage of Freddy Van de Putte (VideoFred) der AviSynth Script Experte

Vorgehensweise:

VirtualDub installieren (entpacken der Zip-Datei in der VirtualDub ausgeliefert wird - der Deshaker arbeitet zur Zeit nur mit der 32 Bit VirtualDub Version). Deshaker herunterladen und die entpackte Deshaker.VDF Datei in das Plugins Verzeichnis von VirtualDub übertragen.

VirtualDub aufrufen. Über File-> Open video file.. die mit FFMPEG erzeugte Videodatei laden. Mit der rechten Maustaste kann die Größe der Anzeigeflächen angepasst werden. Über Videeo -> Filters.. das Deshaker Filter für die Videobearbeitung laden.

Deshaker Filter anpassen: (mit den folgenden Werten starten - wenn nötig anpassen ! )

Linkes Fenster: Source Pixel aspect = Sqare pixels, Standard PAL oder HDTV. VideoType = Progressive scan. Log-File position wählen über Button "..." Mittleres Fenster: Scale = Full. Use pixels: All (most robust). Ignore pixels Inside anhaken. Werte: 150,150,30,30 Rechtes Fenster: Anhaken: Same destination properties as source. Edge compensation = None(large borders). Anhaken: Use previous and future frames to fill borders 30-30. Motion smoothness 4000,4000,4000,1500. Max correction limits 99,99,99,15

Path 1 selektieren.

Werte durch OK im Deshaker Dialog und Filters Dialog bestätigen.

Gemachte Einstellungen für spätere Nutzung speichern: File -> Save processing settings

Filterlauf starten:

Eventuell: Load processing settings ! (bestehende Settings aktivieren)

Positionsanzeiger auf Null (ganz links) setzen. Dann Button ">0" ( 3. Button von links) anklicken.

Wenn Filterung beendet: Video -> Filter zweiten Path aktivieren.

Dann "Save as AVI". (oder save as segmented AVI)


Nutzung von AviSynth Scripts:

Details dazu folgen mit der Freigabe der nächsten CineToVidPro Version (ca. Mai 2015)

En flag.gif Video Editors

The MovieGenerator FFMPEG used in CineToVidPro generates MPEG movies (file extension .mpg) with 24 or 25 frames per second. The movie generator integrated into CineToVid creates Quicktime movie files (file extension ".mov" - MotionJPEG Type-A) with a frame rate of 18 or 24 (according to the source material) and with progressive images. This files generated by the older CineToVid are relatively large, but have an excellent image quality. It may happen, that the size of the file causes problems in certain environments - that is computers with relatively poor ressources. If that is the case, you should take care, that the file during creation does not grow above 128 MB. If needed, split the film and create several files which can be joined again during film editing.

CineToVidPro may also generate large files (if no compression is selected when using VirtualDub with AviSynth for movie generation). But more recent computers normally have sufficient ressources and they can handle also large files with no problems.

To edit the files, they must be imported into an video editor program. To do that you can use in principle all video editors currently available - including freeware products like Serif MoviePlus Starter Edition. Especially well suited for such files is the Magix Movie Edit Pro program. Movie Edit Pro can import MPEG videos as well as Quicktime movies without transformation. That means, the original frame rate is kept, the projection time does not change, the movements stay natural, and there is no (normally) visible jerking. Even (almost) exact cutting between frames is possible, although cutting is done via the time code of the imported file and Magix Movie Edit Pro uses 30 frames in single frame view.
The conversion into a NTSC Video Format with 30 progressive frames or 60 interlaced frames (MPEG-2) happens not earlier than during rendering and exportation of the final film to disk or DVD. Even the final MPEG-2 film appears (normally) perfectly smooth (no jerking caused by the rendering process).

How are 18 frames/second converted to 30 frames/second ?

You can specify already during the frame extraction that with CineToVidPro as well as with CineToVid 25 frames per second can be generated.

But if Quicktime movies generated by CineToVid with 18 frames per second shall be processed, that has to be done by the post processing software.

Magix Movie Edit Pro internally works with time codes. When Movie Edit Pro imports source material with a certain frame rate (e.g. 18 frames/second) it calculates the start time of each frame in the source material. With a frame rate of 18 frames/second every 1/18 second appears a new frame.

If export (rendering) now has to be done with 30 frames/second, than Movie Edit Pro has to generate an image every 33.333 Milliseconds (1/30 second) - progressive images assumed. Movie Edit Pro now takes that image, that is at the image start point in time at the same position (same point in time relative to the start) in the source material.

If the images in the source material (18 frames/second) are designated by b1, b2, b3, b4 ...... b18 and the images in the to be rendered target material are designated by B1, B2, B4, ........B30 then the source image for image number B12 in the target stream is calculated as ( 12 x 33.333 ) / 55.5555 = 7.2... that means, frame number b7 of the source film is used to produce frame number B12 in the target film.

This algorithm causes, that some frames of the source material are used twice, that means they appear longer than others. In extreme situations (e.g. fast pan shots) therefore the generated movie seems to be jerky.

To minimize this jerky appearance you can use Magix VdL's (Movie Edit Pro's) image stabilization function. To get a smooth result, the parameters should be set as follows: Stabilization radius about 20. Interval smoothing to "maximum" that is 2000.


Films can also be stabilized using VirtualDub and the Deshaker.vdf plugin or the exploitation of AviSynth scripts. This works sometimes even better than the Magix function. And with AviSyth scripts you also can exploit other filters - e.g. for automatic film cleaning.

See also under:

VirtuaDub Homepage

Avisynth rev. 2 Project page

Homepage of Freddy Van de Putte (VideoFred) the AviSynth script expert

How to do it:

Install VirtualDub (unpack the Zip-File VirtualDub is delivered with - the Deshaker currently works only with the 32 Bit version of VirtualDub). Download the Deshaker. Unpack the Deshaker.VDF File into the Plugins directory of VirtualDub.

Invoke VirtualDub. Via File-> Open video file.. load the file created with FFMPEG you want to stabilize. (the right mouse button can be used to adjust the presentation windows. Click into them and select a new size). Via Video -> Filters.. the Deshaker filter must be loaded for processing.

Deshaker Filter adjustment: (start with the following settings - if needed, adjust the values ! )

Left window: Source Pixel aspect = Sqare pixels, Standard PAL or HDTV. VideoType = Progressive scan. select the Log-File position via button "..." Central window: Scale = Full. Use pixels: All (most robust). check Ignore pixels Inside. Values: 150,150,30,30 Right window: check Same destination properties as source. Edge compensation = None(large borders). Check: Use previous and future frames to fill borders 30-30. Motion smoothness 4000,4000,4000,1500. Max correction limits 99,99,99,15

Select path 1 again.

Confirm values by clicking OK in the Deshaker dialog and the Filters dialog.

Save settings for future usage: File -> Save processing settings

Start the filter process:

Eventually: Load processing settings ! (reuse of existing settings)

Positionmarker to ZERO (most left position). Than press button ">0" ( 3. button from left).

After filter completion: Video -> Filter select second path.

Than "Save as AVI". (or save as segmented AVI)


Exploitation of AviSynth scripts:

Details will follow soon after the new CineTOVidPro Version has been published (probably early May 2015):





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